Aktuelles

Wir sind das Netzwerk feministische Perspektive & Interventionen gegen die (extreme) Rechte

Aktuelle Veröffentlichungen (Stand Juni 2022)

Wir möchten auf zwei Veröffentlichungen aufmerksam machen, an denen auch Menschen aus unserem Netzwerk mitgewirkt haben:

Redaktionskollektiv aus dem Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Hg.) (2022): Feministische Theorie nur mit feministischer Solidarität. Texte für Gisela Notz; Verlag AG SPAK. Neu-Ulm.

Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit Heft 1/2022: Geschlechtersensible politische Bildung. Das rechtsextreme Geschlechterbild. Mit Beiträgen u.a. von Peps Gutsche, Julia Haas und Lena Sierts.

Interview zum “Spotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen” erschienen

Was ist eigentlich Antifeminismus? Worin liegt der Unterschied zu Sexismus? Und wo sind die Gefahren von Antifeminismus?: Interview mit der Mobilen Beratung Köln zum neuen Projekt “Spotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen”. Online nachzulesen auf:https://www.wuppertaler-initiative.de/spotlight/details/interview-mit-der-mobilen-beratung-koeln-zum-neuen-projekt-spotlight-antifeminismus-erkennen-und-begegnen

Aktuelle Veröffentlichungen (Stand April 2022)

Wir möchten hier auf folgende Veröffentlichungen hinweisen:

Gemeinsam mit dem Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus (2021): Überlegungen und Hinweise zur Planung und Durchführung von (digitalen) Veranstaltungen: https://fempinetzwerk.files.wordpress.com/2021/11/hinweise-zu-digitalen-veranstaltungen_nov2021.pdf

Blum, Rebekka (2021): Rechter Terror in Deutschland. Wie Rassismus und Männlichkeit zusammenhängen, in: Onur Suzan Nobrega / Matthias Quent / Jonas Zipf (Hg.): Rassismus. Macht. Vergessen. Von München über den NSU bis Hanau: Symbolische und materielle Kämpfe entlang rechten Terrors, Bielefeld 2021, S. 161-174, abrufbar unter: https://www.transcript-verlag.de/chunk_detail_seite.php?doi=10.14361%2F9783839458631-012

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachsen (Hg.) (2022): QUERVERBINDUNGEN. Das verschwörungsideologische Spektrum in Niedersachsen. Einschätzungen – Erfahrungen – Handlungsempfehlungen. online verfügbar unter  https://mbt-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2022/01/mbt_broschuere_querverbindungen.pdf

Christoph Gille/ Birgit Jagusch/ Yasmine Chehata (Hg.) (2021): Die extreme Rechte in der Sozialen Arbeit. Grundlagen – Arbeitsfelder – Handlungsmöglichkeiten. Weinheim Basel 2021: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/46542-die-extreme-rechte-in-der-sozialen-arbeit.html

Johanna Sigl, Katharina Kapitza, Karin Fischer (Hg.) (2021): Facetten des Antifeminismus. Angriffe und Eingriffe in Wissenschaft und Gesellschaft. Hamburg 2021: https://www.marta-press.de/themen/rechtsextremismus-antifeminismus-rassismus/94/facetten-des-antifeminismus-angriffe-und-eingriffe-in-wissenschaft-und-gesellschaft

Wer wir sind

Wir beschäftigen uns aus einer feministischen Perspektive mit Geschlecht und der (extremen und religiösen) Rechten. Wir fragen nach dem Stellenwert von Antifeminismus, was für uns auch anti-queere Ideologie und eine Verteidigung der zweigeschlechtlichen und heterosexuellen Norm beinhaltet. Uns interessiert, wie Geschlechterverhältnisse mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Herrschaftsverhältnissen verbunden sind und welche Verbindungen zwischen der (extremen und religiösen) Rechten und dem Rest der Gesellschaft bestehen. Wir verstehen unsere Arbeit als eine Intervention gegen das Vorherrschen der sog. Extremismustheorie in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, welche linken Aktivismus mit extremer Rechter gleichsetzt und letztere verharmlost.

Wir sehen uns eng verbunden mit früheren feministischen Interventionen in Diskursen rund um die (extreme) Rechte, wie dem Antifaschistischen Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus und F_Antifagruppen, die unermüdlich eine geschlechterkritische Sicht auf die (extreme) Rechte und dem Widerstand dagegen betonen. Nach vielen Jahren unermüdlicher Arbeit dieser Gruppierungen sind Gender-Aspekte in der Forschung zur (extremen) Rechten nach wie vor unterrepräsentiert.

In unserer täglichen Arbeit verfolgen wir unterschiedliche Ansätze – wir sind Aktivist_innen, einige von uns arbeiten in der politischen Bildungsarbeit, andere sind Wissenschaftler_innen, wir schreiben Texte und machen Recherchearbeit.
Neben dem gemeinsamen Fokus auf den Gegenstand Geschlecht und (extreme und religiöse) Rechten, haben wir verschiedene Perspektiven: wir sind unterschiedlich von rechter Gewalt, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus betroffen. Uns verbinden feministische und queere, antifaschistische und antirassistische Haltungen und wir versuchen macht- und herrschaftskritisch zu sein. Als Netzwerk sind wir offen für FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, nicht-binär, trans, agender ) und verorten uns selbst so. Auch andere FLINTA möchten wir motivieren im Themenfeld zu intervenieren.
Wir intervenieren in aktuelle Debatten und machen unsere Themen und Positionen sichtbarer.

Kontakt

fempi@systemli.org

Impressum

R. Blum, August-Bebel-Straße 21, 15344 Strausberg

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